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Geschichte der Galerie Vömel.

Alex Vömel war seit 1926 Teilhaber der Galerie Flechtheim in der Düsseldorfer Filiale. 1933 eröffnete er eine Galerie auf seinen eigenen Namen, um die von den Nazis verfolgten Künstler, wenn auch mit großen Schwierigkeiten, weiterhin ausstellen und verkaufen zu können. Während der Kriegsjahre 1939-1945 wurde die Galerie auf der Königsallee drei mal ausgebombt und komplett zerstört.

Ab 1946 hat Alex Vömel erneut von Null angefangen. Zunächst im ersten Stock über dem Porzellangeschäft Franzen. 1953 trat sein Sohn Edwin, der bei Alfred Hentzen in der Kestnergesellschaft und bei Kahnweiler in Paris seine Ausbildung machte, in die Galerie ein. 1969 eröffnete die Galerie im damals neu gebauten Kö-Center.

1996 wurde die Galerie in die Karlsstadt in die Orangeriestrasse 6 verlegt.

Die Galerie befasst sich mit Ausstellungen der klassischen Moderne, die seit vielen Jahren mit Katalogen begleitet werden und widmet sich neben der Malerei auch der Bildhauerei. Ständig von uns vertretene Künstler sind: Marcks, Sintenis Belling und Blumenthal, die wir in Einzelausstellungen mit gut dokumentierten Katalogen dazu zeigen.

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir jährlich durch eine Ausstellung mit Katalog der Graphik des XX Jahrhunderts, in der wir Graphiken von Liebermann, Kollwitz, Nolde Pechstein, Purrmann, Mataré, Heckel Kogan, Hofer, Jawlensky, Schmidt-Rottluff, Baumeister, Corinth u.a. zeigen. Aber auch zeitgenössische Kunst befindet sich im Programm der Galerie: Anatol, H.K.Ehmer, Nora Ehrlich, Virginia Glasmacher und der Kinetikkünstler Jörg Wiele, sowie Wolfram Schneider, vorgestellt in Einzelausstellungen begleitet von umfangreichen Katalogen. Seit vielen Jahren nehmen wir an Messen teil: Stuttgarter Antiquariatsmesse, Cologne Fine-Art, vormals Westdeutsche Kunstmesse-Köln, Art Karlsruhe und Kunstmesse München.